Helicon Focus wurde entwickelt, um die scharfen Bereiche mehrerer teilweise scharfer Digitalfotos miteinander zu verschmelzen und so die Schärfentiefe zu vergrößern. Mit anderen Worten: Es erstellt aus einer Reihe von teilweise scharfen Fotos ein einziges scharfes Bild, indem es die scharfen Bereiche kombiniert.
Das Programm ist für Makrofotografie, Mikrofotografie und hyperfokale Landschaftsfotografie konzipiert, um das Problem der geringen Schärfentiefe zu bewältigen. Helicon Focus richtet Bilder zudem aus, da Objekte oft ihre Größe und Position von Aufnahme zu Aufnahme ändern. Diese Funktion ist besonders wichtig für die Makrofotografie.
Funktionen
- 64-Bit-Modus – nutzt den gesamten verfügbaren physischen Speicher und verbessert die Leistung auf Rechnern mit mehr als 2 GB RAM erheblich
- Retuschierpinsel zum Klonen von ausgerichteten Quellbildern in das resultierende Bild (kann nicht mit einem externen Bildbearbeitungsprogramm durchgeführt werden)
- 2D-Mikropanorama
- Passt Bilder automatisch an und ändert ihre Größe (wichtig für Stereomikroskope und Makrofotografie)
- Keine Beschränkung der Bildauflösung (mindestens 512 MB RAM erforderlich für die Bearbeitung von Bildern mit mehr als 8 MP)
- Verarbeitet eine unbegrenzte Anzahl von Bildern in einem Stapel
- Bewahrt Details durch den Einsatz fortschrittlicher Interpolatoren zur Bildbearbeitung (Lanczos, Sinc256)
- Der interne Workflow verwendet stets eine Farbtiefe von 16 Bit, um Farben zu erhalten
- Beseitigt Staubartefakte durch Entfernen schwarzer Punkte aus den resultierenden Bildern
- Automatische Anpassung der Helligkeit benachbarter Bilder
- Liest RAW-, 8-Bit- und 16-Bit-TIFFs, JPEG, JPEG 2000, BMP usw.
- Schreibt 8-Bit- und 16-Bit-TIFFs, JPEG, JPEG 2000, BMP, PSD, PNG
- Export des 3D-Modells des Objekts in den Helicon 3D Viewer (in der Installation von Helicon Focus v4.2+ enthalten)
- Export von animierten Stapeln (v4.2+)